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„Computer? …hello Computer!!“ – hört man Montgomery Scott mit dem Computer sprechen. Wir schmeißen uns weg, bei dieser Szene. Diese futuristischen Vorstellungen aus Science Fiction Abenteuern vergangener Zeiten sind teilweise schon längst war geworden. Wie diese Idee der Sprachsteuerung bzw. Sprachsuche!

20% aller Suchanfragen von Smartphone Usern werden heute bereits via Voice Search getätigt. Was bedeutet das für unsere Websites? Wie kann eine Website für die Sprachsuche in Zukunft optimiert werden?

Bei der Online Suche musste man früher noch die richtigen Keywords verwenden, wenn wir schnell die richtigen Ergebnisse finden wollten. Heute können wir jedes Smartphone mittels Spracheingabe bitten das zu tun. 

Die Interaktion mit der Spracheingabe steckt noch in den Kinderschuhen und wird aufgrund bereits ansteigender Nutzerzahlen die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zukünftig stark beeinflussen. Wir stellen in unserem Artikel drei Möglichkeiten vor, wie sich Voice Search auf  SEO auswirken kann und welche Methoden es gibt, die eigene Website an diese Anforderungen anzupassen.  

Wie Voice Search die Suchmaschinen Optimierung in Zukunft beeinflussen wird

Wenn wir von Voice Search und Sprachinteraktion sprechen, beziehen wir uns in den meisten Fällen indirekt auf mobile Geräte, wie Smartphones und Tablets. Sprachbasierte Suchanfragen gibt es zwar auch auf Desktop-PCs oder Laptops und die Technologie ist auch hier im Vormarsch, aber sie wird noch eher wenig genutzt. 

Wie hat sich das Suchverhalten der Nutzer in der letzten Zeit geändert, wie suchen sie inzwischen nach Inhalten und wie wirkt das das nun auf SEO aus?

 

 1. Nutzer stellen die Fragen anders

Was für ein Such-Typ sind oder waren Sie bisher? Wenn wir täglich viele Suchanfragen am PC ausführen, um das zu finden wonach wir suchen, geben wir knapp die Keywords ein. Als Beispiel, um nach einen weiteren ähnlichen Artikel wie diesen hier zu suchen geben wir „Spracheingabe SEO“ ein und es liefert uns wahrscheinlich rasch Ergebnisse. 

Im Vergleich werden bei sprachbasierten Suchen vermehrt vollständige Abfrage-Sätze formuliert. Ergänzen wir hier einfach unser Beispiel:

1. Getippte Suche: „Spracheingabe SEO“
2. Sprachbasierende Suche: „Wie beinflusst Spracheingabe die Suchmaschinenoptimierung“

Wenn Sie das ausprobieren, werden die Ergebnisse sehr ähnlich sein, obwohl das nicht immer der Fall sein muss. 

Interessant ist, warum wir bei Voice Search am Smartphone anders sprechen, als bei der direkten Eingabe. Dazu gibt es noch keine Studien, doch es scheint, als würden wir uns wohler fühlen, in ganzen Sätzen zur „Maschine“ zu sprechen.

Die meisten Geräte können bereits semi-komplexe Abfragen verstehen und werden dabei immer besser! Es ist gar nicht mehr notwendig diese dahingehend anzupassen, um von dem Algorithmus verstanden zu werden.

Nicht jedoch bei SEO! Hier wird es notwendig sein, sich in Zukunft auf neue Keywords zu konzentrieren. Doch was ändert sich durch Sprachinteraktion noch? 

2. Der Kontext wird für die Suche wichtiger

In den meisten Fällen sind die Suchergebnisse Ihrer Suche kontext-frei. Was heißt das? Auf einer Basisebene berücksichtigt Google zum Beispiel den Standort einer Suche nur dann, wenn der auch in der Suchanfrage miteinbezogen wird. 

 

Das gilt jedoch nicht mehr für mobile Geräte. Die meisten Smartphones behalten durch Tracking den Standort im Auge und liefern dadurch auch nützlichere Informationen. 

Diese Information können sich bei den Suchergebnissen in vielen Fällen positiv auswirken, da sie einen besseren Kontext bereitstellen. 

Stellen wir uns vor, wir sind gerade mit dem Auto unterwegs, unser Tank wird leer und wir suchen nach einer günstigen Tankstelle. Nun gibt es wieder die zwei Möglichkeiten:

1. Suche ohne Standort Erkennung: „günstigste Tankstelle in Graz“
2. Sprach-basierte Suche am Smartphone: „Wo kann ich hier günstig tanken?“

In beiden Fällen werden wir die bestmöglichen Ergebnisse erhalten, jedoch musst man bei der Voice Search am Smartphone keinen Standort mehr erwähnen.

Für SEO macht es hier Sinn, den eigenen Website Inhalt für kontext-basierte Suchanfragen auszurichten und lokale Keywords zu verwenden. 

 

3. Googles Direktantworten auf Voice Search werden zunehmend populärer

Online Suchen haben bisher immer gleich funktioniert: Man gibt eine Anfrage ein und die Suchmaschine gibt eine lange Liste von Links und Website zurück, die nach einem bestimmten Algorithmus bewertet werden. 

Das funktioniert auch noch gleich außer mit einem Unterschied: Hin und wieder erhält man mittels Spracheingabe und Assistenzsystemen eine gesprochene, direkte Antwort. Hier ein weiteres Bespiel zum Probieren:

  •  Voice Search am Smartphone: „Was ist GPS?“

Hier ist die Suchmaschine der Meinung, das dies das beste Ergebnis ist und sie antwortet direkt. Mit dem Scroll nach unten kommt man nach wie vor zu den weiteren Ergebnissen. 

Google priorisiert die besten Ergebnisse und versucht die Suche intelligenter zu machen

Das Ganze passiert, weil Nutzer in den meisten Fällen keine langen Ergebnislisten auf mobilen Geräten mehr durchblättern möchten. Google priorisiert daher die besten Ergebnisse und spielt sie als Sprachausgabe wieder. 

In der Praxis bedeutet das, dass es durch Voice Search noch wichtiger wird an die Spitze der Ergebnisseiten zu gelangen. 

Wie kann die eigene Website für Voice Search optimiert werden?

Wir wissen nun, dass Voice Search SEO aufrütteln wird. Mobile Suchanfragen dominieren bereits und 20% dieser basieren bereits auf Sprachanfragen. Wir müssen die Strukturen und Inhalte anpassen: 

1. Verwenden Sie Long-Tail Keywords

Das ist ein kurzer Satz, der zur Optimierung der Inhalte für die SEO beiträgt. Um unser erstes Beispiel zu ergänzen, könnte das lauten: „Wie beeinflusst Sprachinteraktion die SEO?“ 

Das mag etwas unpraktisch erscheinen, jedoch neigen die Nutzer dazu, gesprochene Anfragen anders zu Strukturieren, daher dient dies als Vorbereitung für die Zunahmen sprach-gestützter Abfragen. 

Um gute Long-Tail Keywords zu finden, beachten wir folgende Tipps: Beginnen wir einfach mit ein bis zwei Stichwörtern und versuchen diese in eine Phrase zu verpacken. Diese wird dann wiederum in die Website verpackt. 

 

2. Optimieren Sie Inhalte für „Instant Answers“ von Suchmaschinen

Es gibt noch keine optimale Formel, wie man diese Optimierung in der Praxis umsetzt. Jedoch haben wir hier einige Tipps, welche die Chancen erhöhen, um zukünftig auch bei den Direktantworten aufzuscheinen: 

  • Vergewissern Sie sich, dass der Titel oder die Headline (H1) direkt auf die Abfrage gerichtet ist, für die Sie eine Direktantwort erhalten möchten
  • Fügen Sie die Antwort auf diese bestimmte Abfrage direkt in Ihren Inhalt ein. 
  • Strukturieren Sie Inhalte mit Zwischenüberschriften (H2, H3, H4, etc.), damit die Suchmaschine den Inhalt leichter analysieren kann
  • Sorgen Sie dafür, dass dieser Inhalt auf der ersten Suchergebnisseite erscheint

Selbstverständlich wissen wir, dass der letzte Schritt der schwierigste ist. Um eine Website zu optimieren und damit SEO greift, bedarf es einer längerfristigen Strategie im Online Marketing. Wir empfehlen unseren Kunden, hier Experten einzusetzen, damit mit dem eingesetzten Budget für die Suchmaschinen-Optimierung auch optimale Ergebnisse erzielt werden. 

Sonja Schwaighofer

Sonja Schwaighofer

Webdesign & Online Marketing

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